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Eine echte Konkurrenz für den beliebten Ketchup – Chutneys

abgelegt im Archiv Soßen am 29.08.10

Eine echte Konkurrenz für den beliebten Ketchup – Chutneys
© ejhogbin
Diesen Sommer hat der altbewährte Ketchup offensichtlich eine große Konkurrenz bekommen - leckere Chutneys. Sie sind ganz einfach selbst herzustellen. Chutneys stammen ursprünglich aus Indien, und ihre Konsistenz ist konfitüreartig. Relishes dagegen sind noch etwas stückiger und auch säuerlicher. Diese Soßen werden aus Früchten, Gemüsen und Gewürzen meistens mit Zucker und Essig pikant eingekocht. Gegessen werden sie kalt. Sie passen zu vielen Fleischsorten, Fisch und auch Geflügelgerichten. Auch mit europäischen Zutaten kann man sie heute herstellen, zum Beispiel Rote-Bete-Chutney oder auch ein Stachelbeer-Pfirsich-Chutney.

Ein Tomaten-Birnen-Chutney kann man beispielsweise ganz einfach herstellen, indem man vier gewürfelte Zwiebeln mit zwei Teelöffel Koriandersamen in Öl andünstet. Dazu gibt man dann 500 g in Stücke geschnittene grüne Tomaten und noch zwei gewürfelte Birnen. Dann noch 150 ml hellen Balsamicoessig, 100 g Zucker und einen Teelöffel Salz dazugeben. Das Ganze jeweils 15 Minuten zugedeckt und dann offen köcheln lassen. Wenn die Konsistenz sämig ist, dann rührt man je ein Päckchen Einmachhilfe und Zitronensäure ein, dann noch einmal aufkochen. Dann wie eine Marmelade in Gläser abfüllen und die Gläser sofort für einige Minuten auf den Kopf stellen. Wenn man die Gläser kühl und dunkel lagert, dann halten sie ein gutes Jahr.

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Vegetarisch mit gegrilltem Halloumi-Käse genießen

abgelegt im Archiv Fleischlos am 16.08.10

Vegetarisch mit gegrilltem Halloumi-Käse genießen
© Shoshanah
Es muss nicht immer Fleisch sein, auch vegetarische Gerichte haben durchaus ihren Reiz. Hier gibt es einmal ein Rezept für gegrillten Halloumi-Käse mit leckeren Gemüsenudeln. Für das Rezept benötigt man drei Tomaten, zwei mittelgroße Möhren, eine Zucchini, 200 g des griechischen Grillkäses Halloumi, ein paar Stiele Basilikum, eine Zwiebel, 200 g Nudeln, Salz, ein Esslöffel Öl, 250 ml Tomatensaft und Pfeffer. Die Tomaten werden gewaschen, halbiert und auch entkernt. Das Fruchtfleisch der Tomaten dann in ganz dünne Streifen aufschneiden. Die Möhren werden gewaschen und dann geschält, und die Zucchini ebenfalls gewaschen. Beides dann am besten mit einem Sparschäler in feine dünne und lange Scheiben schneiden.

Der Halloumi-Käse wird in Scheiben geschnitten, das Basilikum grob gehackt und die Zwiebeln gewürfelt. Die Nudeln kochen, etwas Öl in der Pfanne erhitzen, dann die Zwiebeln darin nur kurz andünsten. Den Tomatensaft dazu und kurz köcheln. Recht kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken. Zuerst die Möhrenstreifen hinzugeben, nach vier Minuten die Zucchini und Tomate noch zwei Minuten mitköcheln lassen. Dann eine Grillpfanne mit Öl bestreichen und den Käse darin braten. Dann die abgegossenen Nudeln mit dem Basilikum zur Soße geben und alles gut vermengen. Dann einfach die Nudeln mit dem Käse anrichten.

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Die Renaissance der Bohne

abgelegt im Archiv Gemüse am 30.07.10

Die Renaissance der Bohne
© wanko
Lange Zeit war sie nicht so beliebt, die Bohne. In der letzten Zeit kann man allerdings eine absolute Renaissance der Bohne verzeichnen, gerade die Stangenbohne ist wieder sehr beliebt geworden. Schaut man einmal in die Kleingärten kann man das gesunde Gemüse in sehr vielen Gärten finden. Besonders im August findet man das gesunde Gemüse sehr häufig. Bohnen gehören allgemein zu den Hülsenfrüchten, und sie sind sehr gesund, aber allerdings nur, wenn man sie auch gegart hat, denn nur dann sind sie genießbar. Bohnen enthalten Lektine, die gesundheitsschädlich sind, jedoch durch das Kochen zerstört werden. Viele schrecken oft vor dem Verzehr von Bohnen zurück, denn bekannterweise sind die Tönchen im Anschluss an den Genuss oft nicht zu vermeiden. Allerdings kann man diesem Effekt auch vorbeugen, denn indem man die Bohnen vor der Zubereitung einfach nur wässert, so wird der Zucker ausgewaschen. Zu beachten ist dann aber, dass auch wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen können. Ein Märchen ist es allerdings, dass Kümmel diese Nebenwirkung verringert.

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Bolognese einmal anders

abgelegt im Archiv ...mal was anderes am 22.07.10

Bolognese einmal anders
© FotoosVanRobin
Dass eine Bolognese durchaus kleiner Variationen zulässt, setze ich einfach mal als bekannt und erprobt voraus. Nehmen wir nur die Zugabe von Datteln und/oder Rosinen, die gemeinsam mit ein wenig Cumin alias Kreuzkümmel eine orientalische Note ergeben. Oder die jahreszeitliche Verwendung von Kürbis anstelle von Möhren, die ebenfalls gut funktioniert und köstlich schmeckt.

Was aber tun, wenn man eine Bolognese plant und beim Kochen merkt, dass keinerlei Tomaten im Haus sind? Ich habe mir vor Kurzem damit geholfen, das komplette Essen ins Asiatische zu ziehen. Wie das? Durch ein wenig Kokosmilch, einen Schuss Wermut (wer keinen Noilly Prat im Haus hat, kann auch Martini Extra Dry verwenden) und Koriander. Dazu ein bisschen Ingwer, der allerdings nicht von Anfang an mitkochen sollte.

Das restliche Rezept kann ganz Bolognese bleiben.

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Oktopus - gute Rezepte für Paul

abgelegt im Archiv Fisch am 08.07.10

Oktopus - gute Rezepte für Paul
© prilfish
So ganz hat mich das WM-Fieber noch nicht verlassen. Vor allem, weil dem Thema Fußball durchaus auch kulinarische Aspekte abzugewinnen sind. Nehmen wir nur einmal den berühmten Oktopus "Paul". Das ist das Tier, das bislang jedes Spiel richtig "vorausgesagt" hat und somit auch ein wenig für die gestrige Niederlage gegen Spanien verantwortlich ist.

Also nichts wie rein in den Kochtopf? Eigentlich keine schlechte Idee und verschiedene Internetseite haben sich auch schon an Rezepten versucht.

Ich habe auch schon einen Oktopus zubereitet und kann nur empfehlen, diesen vorher weich zu klopfen. Das Fleisch ist sonst viel zu zäh. Auch das Waschen ist wichtig: auch, wenn es sich um ein Wassertier handelt. Wer kein Profi ist, sollte den Fischhändler darum bitten, die ungenießbaren Teile abzuschneiden, denn Kopf und Eingeweide sind nicht zum Essen geeignet.

Rezepte für die Zubereitung gibt es viele - wichtig ist auf jeden Fall, dass das Tier mindestens eine halbe Stunde wenn nicht deutlich länger garen muss. Ob dann ein Salat, ein Eintopf oder ein Grillgericht daraus wird ist Geschmackssache.

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