Blogkoch

Auf dem letzten Drücker: Mein Beitrag zum Blog-Event XXXIX

abgelegt im Archiv Blog-Event am 15.10.08

Blog-Event XXXIX - Quiche, Tarte & Co.

Eigentlich wollte ich etwas Herzhaftes zum Blogevent XXXIX - Quiche, Tarte & Co. abliefern. Doch schlage ich heute zwei Fliegen mit einer Klappe ;) Meine Freundin kommt heute Nacht zurück und ich möchte ihr eine Überraschung machen. Ein Kuchen kam mir in den Sinn (den Rest verrate ich euch nicht). Ein Apfelkuchen. Oder noch besser: Eine Tarte!

Eine Tarte zeichnet (laut Wikipedia) aus, dass sie zumeist aus Mürbeteig ohne Zugabe von Salz und Zucker gemacht wird, Ursprung Frankreich. Ja, das passt fast mit meinem Rezept. Salz kommt rein, ist aber sicher mehr eine Glaubensfrage als eine Geschmacksfrage.

Mein Rezept für glasierte gedeckte Apfeltarte besticht durch Schlichheit und einen unglaublichen Geschmack.

Zutaten:
300 g Mehl
200 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
ca. 1 EL zimt
50 gr. brauner Zucker
1 Paket Vanillezucker
2 handvoll Rosinen
150 g Puderzucker
Zitronensaft

Zubereitung:
Zuerst widme ich mich den Äpfeln, erfahrungsgemäß dauert das am längsten. Sehr gut schmecken säuerliche Äpfel für die Tarte. Die Äpfel werden gesäubert, geviertelt, das Gehäuse kommt weg. Dann mache ich es mir einfach und zerstückel sie mit der Küchenmaschine. Man könnte sie raspeln oder sehr fein schneiden, oder halt kurz Mixen.

Gleich mit Zitrone, braunen Zucker, Vanillezucker und Zimt mischen. Rosinen dazu und beiseite stellen.

Nun einen Mürbeteig zubereiten. Tipps dazu gibt es zum Beispiel im Rezeptewiki. Ich benutze wieder meine Küchenmaschine. Dort kommen alle Zutaten zusammen hinein: Mehl, Butter, Ei und die Prise Salz. Kurz (am besten geht es mit Puls-Funktion) verrühren und als Kugel geformt in den Kühlschrank geben. Der Mürbeteig sollte kurz ruhen, dann lässt er sich besser weiterverarbeiten.

Für die Tarte nehme ich eine einfache runde Kuchenform. Die sollte gut eingefettet werden. 2/3 vom Mürbeteig werden nun ausgerollt, wobei die Arbeitsfläche und das Nudelholz gründlich bemehlt werden müssen. Mit dem dünn gerollten Teig werden Boden und Seiten der Form ausgekleidet.

Darauf kommt die Apfelmischung. Etwas andrücken. Den Rest Mürbeteig ausrollen und als Deckel auslegen. Gut andrücken. Damit der Dampf aus dem Kuchen entweichen kann werden mit der Gabel Löcher in die Decke gestochen. Nun kommt die Tarte für etwa 45 Minuten bei 200° C in den Backofen.

Gut abkühlen lassen, stürzen und mit einfachem Zuckerguss (Zitronensaft plus Puderzucker) glasieren.

Fotos liefer ich nach ... die Tarte kühlt gerade ab.

Permalink: Auf dem letzten Drücker: Mein Beitrag zum Blog-Event XXXIX

Tags: BlogEvent  XXXIX    Quiche  Tarte  &  Co. 

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