Das Geheimnis der Opferwurst
abgelegt im Archiv Fleisch am 07.11.07

Was macht eine richtig gute Weißwurst aus? Nein, ich meine nicht den Hersteller oder die Art, wie man sie verzehrt (zuzeln, schneiden, häuten...). Ich spreche vom Geheimnis der Opferwurst.
Das Problem beim Erhitzen der Weißwurst ist die Weißwurst selbst. Sie ist eigentlich ziemlich fad und gibt viel zu schnell viel zu viel Geschmack an das Kochwasser ab. Dagegen hilft ein Trick, oder besser gesagt: Die Wissenschaft. das geheimnis heißt Osmose. Man muss also das Kochwasser so anreichern, dass es nicht den Geschmack aus der Wurst auslaugt. Wir wollen Wasser, das selbst einen feinen Geschmack ausweist.
Und das geht am besten, indem man eine Opferwurst verwendet: Indem man eine Weißwurst opfert und kleinschnippelt. Die kommt als erstes ins Kochwasser und sollte ruhig einmal wallend aufkochen. Dann kann die Temperatur gesenkt werden und die anderen Weißwürste können in die "Weißwurstbrühe". Oder man nimmt anstelle einer Opferwurst die Zutaten der Weißwurst: Beispielweise Petersilie.
Einen Lesetipp habe ich noch: Der Stern-Artikel "Weißwurst, bleiche Schönheit" ist gespickt voller wissenswerter Fakten zur Wurst.
Permalink: Das Geheimnis der Opferwurst
Tags: Weißwurst Opferwurst Tipp
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Kommentar von:
maria und team
(08.11.07 8:31 Uhr)
Kommentar von:
Ché Borko
(10.11.07 13:21 Uhr)
Hab gehört, das laugt nur aus. Im oben erwähnten Artkel wird mit Salz, Zucker und Petersilie gekocht.
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müssste igentlich auch gehen.