Spaghetti Bolognese

Bei uns zu Hause gab es eigentlich nie eine "richtige", oder soll ich lieber sagen "echte" Spaghetti bolognese. Meine Mutter hat immer eine Packung Miracoli gekauft, gemischtes Hackleisch mit einer Zwiebel angebraten, die Miracoli-Kräuter, das Tomatenmark und noch etwas Wasser und Butter dazu, und fertig. Ich will nicht sagen, dass es mir nicht geschmeckt hat, und ich mich sogar total gefreut habe wenn es bei uns zuhause Miracoli gab. Mittlerweile hat sich das jedoch gändert. Es gibt nichts besseres als eine selbstgemachte, klassische Bolognese.

flickr_2145112149.jpgby avlxyz

Das Rezept für meine Bolognese stammt von Lea Linster und geht so:
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Stange Sellerie
Salz, Pfeffer
750 g Tomaten
500 g Hackfleisch vom Rind (oder alternativ 400 g vom Rind und 100 g vom Schwein)
4 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 Glas Rotwein
1/4 l Hühnerfond
1 Knoblachzehe
etwas Majoran und Salbei

Statt Salbei mag ich lieber frischen Rosmarin und Thymian.

Zubereitung Bolognese-Soße:

Knoblauch, Zwiebel, Möhren und Sellerie fein würfeln. Alles in heißem Ã-l glasig dünsten. Hackfleisch dazu und krümelig braun anbraten. Mit dem Glas Rotwein ablöschen, etwas verdampfen lassen, Dosentomaten mit Flüssigkeit, Tomatenmark und frische Kräuter dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Dazu dann frischen, geriebenen Parmesan und ein Glas leckeren Rotwein.

Hier noch ein Variante von Fool for Food mit Lammhack, und eine gesunde;-) Variante mit Tatar.


4 Comments.

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  1. Habe Deine Soße ausprobiert. Sie schmeckt fantastisch! Kein Miracoli mehr – Ehrenwort!

    LG Inga

  2. Na abgesehen von den Selleriewürfeln ist das exakt dasselbe Rezept, wie es meine Frau schon vor zig Jahren von ihrer Mutter gelernt hat – also eher ein Klassiker denn eine Neuschöpfung von Frau Linster ;-)

    Wir haben übrigens dieser Tage erstmals eine Bolognese-Sauce in einer (so genannten) Friteuse zubereitet. Keine Panik – da trieft nix, die Tefal Actifry ist eher ein Heißluftgarer, denn eine Friteuse. Wen’s interessiert: http://www.purzelpfund.de/2008/03/28/eine-bolognese-aus-der-friteuse/

  3. Das Geheimnis einer guter Bolognese ist die Dauer, wie die Soße köcheln kann. Das Fleisch wird mit der Dauer immer mehr zu Mus und die Aromen, besonders von harten Kräutern wie Rosmarin, entfalten sich fantastisch.

    Wenn´s nicht so schwer fallen würde würde ich die Soße erst am zweiten Tag servieren – eine Nacht ziehen und dann erwärmen. Nur leider schmekct es zu gut, so dass sie zu schnell weg gefuttert ist!

  4. Jetzt frage ich mich nur was ich mit dem 1/4 l Hühnerfond mache :)

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